Was ist ein CMS? – Alles was du dazu wissen musst

Das Ziel dieses Artikels ist es, dir die Grundlagen eines CMS verständlich zu erklären. Wir zeigen dir die wichtigsten Aspekte, die du über ein CMS wissen solltest, bevor du eine Website damit aufbaust.

Im folgenden Artikel starten wir mit den Grundlagen über das CMS. Woher kommt der Name „CMS“ und was bedeutet dieser überhaupt? Darauf aufbauend gehen wir auf die Funktionen und Eigenschaften eines CMS ein. Mit diesem Grundverständnis werden wir Schritt für Schritt komplexer und detaillierter. Keine Sorge, alle Fachbegriffe werden gleich erklärt, so bekommst du alle Fakten im Gesamtpaket mitgeliefert. Anschließend kommen wir zu dem wohl meistdiskutierten Thema, für wen sich ein CMS eignet.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen. Melde dich gerne bei uns, wenn du eine weiterführende Beratung brauchst!

Verfasst von

Jule Rockert

Veröffentlicht

1. März 2022

Was bedeutet CMS?

CMS ist eine gängige Abkürzung für „Content-Management-System“. Dieser Fachbegriff kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet übersetzt ins Deutsche „Inhaltsverwaltungssystem“.

Bei einem Inhaltsverwaltungssystem handelt es sich um ein digitales System, welches es dem Inhaber ermöglicht, eigene Inhalte hochzuladen und zur veröffentlichen. Infolgedessen hat der Inhaber die Möglichkeit seine Inhalte einzustellen, zu verwalten und optimal für seine Zielgruppe online, zu präsentieren.

Dafür steht Inhaltsverwaltungssystem!

Wenn wir den Fachbegriff „Inhaltsverwaltungssystem“ auseinandernehmen, ergeben sich drei Wörter:

Inhalt(s) – Verwaltung(s) – System. Für ein optimales Verständnis hilft es, diese Wörter genauer zu betrachten.

Der „Inhalt“ beziehungsweise der Content (engl.) sind hierbei die vom Inhaber bereitgestellten Medien. Diese Inhalte können in unterschiedlichen Formen dargestellt werden (bspw. Bilder, Videos, Texte und Audios). Das darauffolgende Wort „Verwaltung“ hat ein Synonym, welches die Erklärung erleichtert, das Wort „Betreuung“. Demnach beschreibt die Verwaltung den Umgang und die Betreuung der bereitgestellten Inhalte des Inhabers.

Hier stellt sich gegebenenfalls die Frage, warum Inhalte betreut werden sollten. Das Prinzip ist einfach, stetig gibt es neue Vorgaben und Gesetze, die auch für bzw. auf Webseiten eingehalten werden müssen. Zusätzlich wird durch einen kontinuierlichen Austausch und Wechsel der Inhalte ein höherer Traffic regeneriert. „Traffic“ bedeutet übersetzt ins deutsche „Verkehr“. Das heißt, wie oft bspw. auf eine Website zugegriffen wird oder wie oft ein Datenaustausch mit dem Benutzer stattfindet.

Das letzte Wort „System“ bildet bei einem Content-Management-System das Baugerüst der zukünftigen Website. Das Gerüst kann mit kleinen Anpassungen an die Wünsche des Inhabers zugeschnitten werden.

 

 

Beispiele für Content-Management-Systeme

Es gibt verschiedene Content-Management-Systeme die per Klick, aus dem Web heruntergeladen werden können. Hier einige Beispiele für verschiedene Content-Management-Systeme:

cms-beispiele

 

Für eine besseres Verständnis bauen wir den folgenden Text anhand des CMS WordPress auf. Das hat den einfachen Grund, das WordPress, kurz „WP“, das am verbreiteten CMS ist und unsere DIGITALAGENTUR bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur positive Erfahrungen damit sammeln konnte.

Aufbau eines CMS

Es ist wichtig, den grundlegenden Aufbau eines CMS zu verinnerlichen:

Die allgemeine Darstellung der Inhalte lässt sich in zwei Ebenen unterteilen. Zum einen das „Frontend“ (dt. „Vorderes Ende“) und zu anderen das „Backend“ (dt. „Hinteres Ende“) der Website.

Das Frontend oder auch die „Präsentationsschicht“

Das Frontend oder auch „Präsentationsschicht“ genannt, ist die Ebene, auf die jeder Zugriff hat, sobald die Website veröffentlicht wird. Heißt also, wenn eine beliebige Website im Internet veröffentlicht wird, befindet man sich automatisch im Frontend der geöffneten Website.

Dort sind die verschiedenen Inhalte bspw. Bilder mit entsprechenden Erklärungen zu sehen, ggfs. Buttons, die zu weiteren Unterseiten über ein Thema führen. Im Falle eines weiterleitenden Buttons sieht der Nutzer einen Button, der dafür sorgt, dass sich eine neue Seite öffnet. Der Nutzer hat keine Möglichkeit, einen anderen Button oder ein Video im Frontend hinzufügen, es sei denn, er hat erweiterte Nutzerrechte, dann ist dies im Backend möglich.

Das Backend, da wo es kompliziert wird!

Diese Rechte können dem Nutzer ausschließlich im Backend vom Inhaber erteilt werden. Um allgemein ins Backend zu gelangen, werden Zugangsdaten und ein Passwort benötigt. Das Backend stellt somit das Herzstück der Website dar, da hier das Frontend gesteuert und eingerichtet wird.

Demnach sieht der Button im Frontend und Backend verschieden aus. Im Backend kann der Button für die zukünftige Seite im Frontend positioniert und in seiner Form angepasst werden. Die Farbe sowie die Form des Buttons müssen im Backend festgelegt werden, damit der Button in dieser Form vom Nutzer im Frontend zusehen ist.

Zusätzlich kann im Backend bei einem Button ein Link einer Unterseite hinterlegt werden, so öffnet sich im Frontend eine neue Seite, wenn der Nutzer den Button anklickt. Allgemein werden im Backend Unterseiten miteinander verknüpft, Schriftarten und Texte verändert oder ganze Module erstellt und ausgetauscht. Es gibt unterschiedliche Module (Formulare, Buttons etc.), die eine Website zu dem machen, was der Nutzer im Frontend präsentiert bekommt.

Kurz gesagt:

„Wie und was der Nutzer im Frontend sieht, legt der Betreiber im Backend fest.“

Schon gewusst?

Wusstest du, dass Wikipedia ein CMS ist? Dort kann ein „normaler“ Nutzer keinen neuen Artikel veröffentlichen, nur ein Nutzer mit besonderen Rechten hat die Möglichkeit dazu. Formulare gibt es bei Wikipedia zwar nicht, aber diese werden häufig kostenlos mit einigen Content-Management-Systemen angeboten. Hier gilt zu beachten, dass nicht alle Content-Management-Systeme kostenlos sind.

Vorteile eines Content-Management-Systems

 

Keine Programmierkenntnisse notwendig

Zum Erstellen einer Website mithilfe eines Content-Management-Systems benötigt man eine geringe bis keine Menge an Programmierkenntnissen. Wer keine hohen Ansprüche an die eigene Website hat, kann somit optimal mit einem CMS arbeiten. Als Betreiber muss man sich nicht mit dem Code der Website auseinandersetzen, sondern hat eine benutzerfreundliche Darstellung im Backend der Inhalte.

Open- Source- Software (WordPress)

WordPress ist eine Open-Source-Software, das bedeutet, der Quellcode ist öffentlich zugänglich. Wer Programmierkenntnisse hat, kann folglich den Quellcode des CMS als Basis nehmen und direkte Anpassungen vornehmen. Gerade weil der Quellcode offen liegt, gibt es viele Experten, die regelmäßig Verbesserungen entdecken und dir sicherlich bei jeglicher Art weiterhelfen können.

Über 40 % der Marktanteile aller Webseiten liegen bei WordPress, dadurch ist eine enorm große Community (dt. Gemeinschaft) entstanden. Innerhalb dieser Gemeinschaft gibt es neben Matthew Mullenweg, Entwickler von WordPress, viele weitere internationale CMS-Experten. Es gibt so gut wie keine Frage, die in der Community nicht beantwortet werden könnte.

Einfache Content Pflege

Außerdem ermöglicht ein CMS den stetigen Austausch von Inhalten. Das ist vor allem für Privatpersonen und Unternehmen von Vorteil, die ihre Webseite regelmäßig anpassen möchten. Es ist möglich, im Nachhinein Texte zu verändern und anzupassen, ohne die Struktur der ganzen Website ändern zu müssen. Hierfür muss lediglich im Backend das passende Modul ausgesucht und der darin enthaltene Text angepasst werden.

Die Website wächst mit der Person/dem Unternehmen mit und präsentiert diese/s immer auf dem neusten Stand der Dinge!

Große Vielfalt an Vorlagen

Viele Content-Management-Systeme bieten Ihren Kunden eine große Auswahl an Vorlagen an. Diese Vorlagen sind teilweise kostenpflichtig, aber auch mit kostenlosen Vorlagen lässt sich eine schöne Website gestalten. Aber was genau tun diese Vorlagen? Sie erleichtern den grundlegenden Aufbau einer Website sowohl den funktionellen als auch die Darstellung der Inhalte. Es gibt verschiedene Arten von Vorlagen bspw. Plugins, Themes und Designs, durch diese lässt sich sowohl das Backend als auch das Frontend anpassen.

Entwurfsebene

Durch die beiden zu Beginn erklärten Ebenen ist es möglich, auf der Liveseite im Backend Entwürfe zu testen, ehe diese im Frontend präsentiert werden.

Für wen eignet sich ein CMS?

Aus dem vorherigen Abschnitt lassen sich bereits einige Vorteile ableiten, für wen sich ein CMS eignet. Du bist dir noch nicht sicher, ob ein CMS zu dir und deiner Website passt?, dann sollte dir der nächste Absatz weiter helfen …

Egal ob Privatperson, Klein-/ oder Großunternehmen: so gut wie jeder hat heut zu Tage eine Website. Warum also für den Bau der Website ein CMS verwenden?

Ein CMS bietet dir eine gewisse Struktur, die es dir nicht nur ermöglicht, Zeit für den Bau der Website einzusparen, sondern auch langfristig mit deinen Anforderungen mitwachsen kann.

Nehmen wir an, ein neuer Produktlaunch steht an und du möchtest eine Website aufbauen um potenziale Kunden darüber zu informieren.  Auch wenn du gegenüber anderen Möglichkeiten eine Website zu bauen, Zeit sparst, darfst du diese Zeit dennoch nicht unterschätzen. Denn komplett ohne Eigeninitiative erstellt sich eine Website leider auch nicht.

Demnach benötigt man Fachkräfte oder Personen, die genügenden Zeit und vor allem Interesse haben, sich mit einer Website zu befassen. Das Wachstum der Website ist kontinuierlich möglich. Wenn du dich dazu entscheiden solltest, Kunden die Möglichkeit zugeben, über ein Formular mit dir in Kontakt zu treten, kannst du dieses bspw. ganz einfach auf die entsprechende Seite integrieren. Das wiederum setzt voraus, das du langfristig bereit dazu bist Zeit in die Pflege der Website fließen zulassen.

Je nach Größe der Website ist es hilfreich, Personen zuhaben, die Content erstellen und je nach Ziel der Website mit dem Kunden interagieren. Durch die internationale Verwendung von Content-Management-Systemen gibt es große Communitys die eine große Menge an Expertenwissen bündeln.

Das All-in-One Paket bietet nach wie vor das Beauftragen eines Drittanbieters. Achte bei der Auswahl einer Agentur o.ä. darauf, dass du dich aufgehoben und verstanden fühlst. Klar ist, Agenturen haben eine Menge an Know-how . Ihr Wissen wird sich letzten Endes in der Website widerspiegeln. Drittanbieter können dir auch bei konkreten Problemen wie bspw. der Ladezeit der Website behilflich sein.

Für mehr Informationen zu weiteren Möglichkeiten, eine Website zu erstellen, schaue dir gerne diesen Blogbeitrag von uns an. Hier haben wir uns intensiv mit verschiedenen Arten des Websitesbuilding auseinandergesetzt und diese Variationen miteinander verglichen.

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