Was kostet eine Website bei einer Agentur?

Was kostet eine Küche? Was kostet ein Auto? Kannst du die Frage auf Anhieb beantworten? Die meisten Menschen werden diesen Fragen entgegnen: „Es kommt darauf an.“ Auch beim Thema Websites ist die Antwort nicht eindeutig. Wie bei einer Küche oder einem Auto hängt ihr Preis von der Ausstattung, den Funktionen und dem Hersteller ab.

Bei einer Agentur ist die Berufserfahrung der Mitarbeiter ein zentraler Kostenfaktor für die Website, denn diese bestimmt den Stundensatz, über den abgerechnet wird. Da wir dir die möglichen Kostenpunkte für eine Website aus Agentursicht aufzeigen wollen, werden wir dir in unserem Artikel deshalb einen möglichen Rahmen von Stunden nennen, der als Basispunkt für die Preisgestaltung der Website dient.

Website-Festpreise wirst du in diesem Artikel nicht finden. Denn Websites sind keine klassischen Alltagsprodukte wie z.B. Schuhe, die über ihren Festpreis miteinander vergleichbar sind. Wir wollen dir mit unserem Artikel aber ermöglichen, eine genauere Vorstellung davon zu erhalten, welche Kostenpunkte auf dich zukommen könnten.

Dabei gehen wir folgenden Fragen nach: Was kannst du bei einer Agentur erwarten? Wie wird der Stundensatz berechnet? Wie sieht ein Website-Projekt bei einer Agentur aus und welche Stundensätze resultieren aus den Aufgaben? Welche laufenden Kosten kommen auf mich zu?

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen. Melde dich gerne bei uns, wenn du eine weiterführende Beratung brauchst!

 

 

 

 

 

Verfasst von

Hanna Strehlau

Veröffentlicht

4. November 2021

Grundsätzlich: Was kann ich bei einer Agentur erwarten?

In Agenturen bündelt sich das Expertenwissen verschiedener Arbeitsbereiche:  Designer arbeiten am strukturellen und grafischen Design, Programmierer an der technischen Umsetzung, Texter an der Content-Erstellung und Online-Marketer an der Bewerbung und Suchmaschinenoptimierung der Website. Projektmanager koordinieren die Ressourcen und sorgen für die Einhaltung von Qualitätsstandards und Zeitplänen.

Dieses Wissen und die Manpower können sich sehr positiv auf die Gestaltung, die Umsetzung und letztlich auch auf den Erfolg deiner Website auswirken, denn die Website wird konzeptionell und inhaltlich professionell erstellt und als ganzheitliches Produkt gedacht. Zurecht kannst du also gewisse Erwartungen an die Leistung der Agentur haben.

was kostet eine website bei einer agentur_darstellung von arbeitsfeldern in der website-erstellung

Alle Arbeitsbereiche von UX-Design (User Experience) über UI-Design (User Interface Design), Development (Programmierung) und Online-Marketing sind bei einer Agentur in den Website-Prozess eingebunden. 

Was du jedoch immer beachten solltest: der Full-Service einer Digitalagentur hat seinen Preis. Wenn du ein sehr kleines Budget hast, wird eine Agentur höchstwahrscheinlich nicht der richtige Anbieter für dich sein.

Solltest du dir unsicher sein, welcher Website-Anbieter für dich in Frage kommt, dann schau doch mal in unseren Artikel zum Thema Website-Baukasten, Freelancer oder Agentur? Hier haben wir für dich die Vor- und Nachteile genauer unter die Lupe genommen.

Aber nun zur Frage: Was kostet eine Website bei einer Agentur? Im Folgenden stellen wir dir mögliche Kostenfelder bei der Website-Erstellung vor. So kannst du besser beurteilen, worauf du beim Vergleich verschiedener Internetagenturen achten solltest. Beginnen werden wir mit Faktoren für die Berechnung des Stundensatzes, ehe wir zu den einzelnen Phasen der Website-Erstellung und den möglichen Stundensätzen kommen.

Wovon hängt der Stundensatz für die Website ab?

Viele Agenturen nehmen den Stundensatz als Grundwerte für die Berechnung des Website-Preises. Auf alle Leistungen, die du bei einer Agentur buchen kannst, betragen die Stundensätze zwischen 80€ und 140€.

Es gibt einige Faktoren, die den Stundensatz der Agenturleistungen beeinflussen:

  1. Knowhow der Mitarbeiter
  2. Skill-Level der Mitarbeiter
  3. Software
  4. Technische Ausstattung

Das Knowhow und Skill-Level

Das Knowhow der Mitarbeiter z.B. in Webdesign, Programmierung und Online-Marketing sowie das jeweilige Skill-Level (Junior, Professional, Senior) spielt für die Höhe des Stundensatzes eine wichtige Rolle.

Folgendes solltest du hierbei beachten: sind Knowhow und Fähigkeitsgrad gering, dann ist ein geringerer Stundensatz zu erwarten ( = die Website wird günstiger). Die Website braucht jedoch im Entstehungsprozess möglicherweise länger. Andersherum ist bei erfahreneren Mitarbeitern der Stundensatz höher, das Website-Projekt  jedoch höchstwahrscheinlich schneller umgesetzt.

was kostet eine website bei einer agentur_dreieck mit zeit kosten und qualität

Das Dreieck zeigt die Elemente Zeit, Kosten und Qualität. Sie hängen miteinander zusammen und haben Einfluss aufeinander. Ziel in der Website-Erstellung ist es immer, die Elemente so ausgeglichen wie möglich zu halten.

Die Software

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Einsatz spezieller Software für die Erstellung der Website. Hierzu zählen z.B. der Einsatz von Adobe-Anwendungen, das Hosting für die Erstellung von Testumgebungen oder kostenpflichtige PlugIns. Buchst du Online-Marketing für deine Website bei einer Agentur dazu, dann kommen für das Monitoring und Reporting ggf. zusätzliche Softwarekosten hinzu.

Die technische Ausstattung

Warum spielt die technische Ausstattung der Agentur eine Rolle bei der Berechnung des Stundensatzes? Ganz einfach: weil leistungsstarke Rechner mehr leisten können. Eine stabile und schnelle Internetverbindung sorgt dafür, dass sowohl die digitalen Kommunikationsprozesse als auch die Arbeitsprozesse schneller umgesetzt werden können. Nicht zuletzt gibt es laufende Kosten für das Büro, die je nach Standort über die Mietpreise für die Agentur zusätzlich anfallen.

Wenn du deine Website bei einer Agentur buchst, dann hängt die Preisgestaltung über den Stundensatz von wesentlich mehr Faktoren ab, als es vielleicht auf den ersten Blick erscheint. Doch nun im nächsten Abschnitt zum konkreten Website-Projekt!

 

1. Beratung und Konzeption: Das Fundament im Website-Aufbau

Unsere Erfahrung zeigt: wenn das Ziel nicht klar ist, wird keine Webseite gut. Es ist wichtig, dass du einen Partner/Berater an deiner Seite hast, der mit Erfahrung und individuellen Ansätzen recherchiert und konzeptionelle Lösungen erarbeitet. Das ist der erste Kostenpunkt, denn diese 1. Phase benötigt viel Manpower. Was sind die Vorteile einer Beratungs- und Konzeptionsphase als Start des Website-Projekts?

  1. Gegenseitiges Kennenlernen und Austausch
  2. Entwicklung klarer Richtungsvorgaben für die Umsetzung
  3. Erleichterung und Beschleunigung der Umsetzung
  4. Gezielte Koordinierung interner Ressourcen (Projektmanagement)

Mögliche Stunden bei der Agentur:

  • Kleine Websites = 10 Stunden
  • Mittelgroße Websites = 20 Stunden
  • Große Websites oder Onlineshops = 40 Stunden

 

Artikel_Was kostet eine Website_Expertentipp1

2. Website-Design: Kosten für das Webdesign

Die 2. Phase ist sehr kreativ, denn nun wird die Website gestaltet. Im Stil des Corporate Designs erstellen Webdesigner die Grafiken für die Website. Dabei werden verschiedene Module und Seiten gestaltet.

Grundsätzlich gilt: je komplexer die Website wird, desto mehr Module/Elemente müssen erstellt und designt werden. Dies schlägt sich in der Dauer der Erstellung nieder. Auch hier spielt die Erfahrung des Webdesigners eine wichtige Rolle.

Einige Kunden wünschen sich ein individuelles Mobile Design oder haben mehrere Korrekturschleifen. Dies kann zusätzliche Kosten für die Website verursachen. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle, ob der Designer die Prozesse für die Webentwicklung kennt und versteht. Tut er dies nicht, können Verzögerungen im Projekt entstehen.

 

Mögliche Stunden bei der Agentur

  • Kleine Websites = 12 Stunden
  • Mittelgroße Websites = 25 Stunden
  • Große Websites oder Onlineshops = 40 Stunden

 

 

Einige Beispiele aus unserer Agentur

Kleine Website

Sujira Massage

Zur Website
wordpress browser screenshot binder optik

Mittelgroße Website

Binder Optik

Zur Website
Webdesign Ludwigshafen_Browserfenster Waffen Zickgraf

Onlineshop

Waffen Zickgraf

Zur Website

3. Website programmieren lassen: Website-CMS, Plug-Ins und Funktionen

Einer der größten Kostenpunkte ist die Website-Programmierung. Durch unser Verhalten im Netz sind wir „verwöhnt“ und betrachten Website-Funktionen wie die schnelle Ladezeit oder eine gute Darstellung auf Smartphones als selbstverständlich. 

Agenturen verwenden für die Website-Erstellung meist ein Content-Management-System (CMS) wie z.B. WordPress. Das CMS ist eine Software, mit der Website-Inhalte (z. B. Texte und Bilder u.v.m.) einfach verwaltet und verändert werden können.

Ein Vorteil von CMS-Systemen wie WordPress ist der große Pool an Plug-Ins, die verwendet werden können. Durch diese können neue Funktionen einfach und schnell integriert werden, ohne dass zusätzliche Programmierkosten anfallen.

Einige Plug-Ins sind in der Basis-Funktion komplett kostenfrei. Bei höherem Funktionsumfang entstehen hingegen monatliche Lizenzkosten. Eine Agentur kennt die Vor- und Nachteile der Plug-Ins und kann dich bei der Auswahl des richtigen Sets beraten. 

Mithilfe von Plug-Ins kannst du deine Website um folgende Funktionen erweitern: 

  • Newsletter 
  • Formulare 
  • Terminvereinbarung 
  • Google-Maps-Integration 
  • Webshop-Erweiterung 
  • Automatische Einbindung von Kundenmeinungen 
  • User-Log-In 
  • Suchfunktion 

 

3.1 Welche Funktionen braucht meine Website?

Vor der Programmierung solltest du dir überlegen, welche Funktionen deine Website braucht. Einige Funktionen können nachträglich ergänzt werden, andere sind mit einem höheren Aufwand verbunden.

Diese technischen Voraussetzungen sollte deine Website jedoch unbedingt erfüllen: 

  • Suchmaschinenoptimierte Programmierung 
  • Richtige Darstellung auf verschiedenen Endgeräten in unterschiedlichen Browsern möglich 
  • Cookie- und Tracking-Banner 
  • Website-Schutz gegen Angriffe 
  • Regelmäßige Backups 

Je größer der Funktionsumfang und je individueller deine Webseite sein soll, desto mehr Stunden müssen für die Entwicklung einkalkuliert werden. 

Mögliche Stunden bei der Agentur

  • Kleine Websites = 30 Stunden
  • Mittelgroße Websites = 60 Stunden
  • Große Websites oder Onlineshops = 150 Stunden

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4. Content: Selbst erstellen oder erstellen lassen?

Der Content ist das Herzstück einer Website. Er zeigt dem Nutzer wer du bist, was du machst und was das Besondere an deinem Produkt ist. Darüber hinaus ist der Content ein wichtiger Faktor, der deine Website auf Google sichtbar macht. Zum Content gehören Texte, Bilder und Grafiken, Videos und Audiodateien. 

Möchtest du den Content selbst erstellen oder erstellen lassen? Welchen Content benötigst du? Je nachdem welchen Content-Typ du benötigst und ob du hierbei Unterstützung brauchst, entstehen Kosten, die du bei der Website-Erstellung berücksichtigen solltest.

Es gilt: je professioneller und einheitlicher dein Internetauftritt ist, desto eher wirbst du für deine Marke. Je authentischer deine Fotos, Videos und Texte sind, desto ansprechender wird deine Marke für die Zielgruppe.

Mögliche Stunden bei der Agentur

Für die Texterstellung kannst du je nach Komplexität des Themas und Rechercheaufwand mit einer Stundenzahl zwischen 4-6 Stunden für 500 Wörter rechnen. 

Du brauchst eine Beratung?

5. Laufende Kosten für die Website: Hosting, Website-Pflege & Co.

Neben den einmaligen kommen auch laufende Website-Kosten auf dich zu. Ein definitiver Kostenpunkt ist hierbei das Website-Hosting, denn ohne Hosting kann keine Website im Netz existieren.

Die Preise für das Hosting können je nach Anbieter variieren. Am besten ist es, wenn die Agentur auch deine Website hostet, damit du im Support-Fall einen direkten Ansprechpartner an deiner Seite hast, der deine Website kennt und dir schnell weiterhelfen kann.

Neben dem Hosting können weitere (optionale) Kostenpunkte entstehen. So z.B. für die Website-Pflege, das Online-Marketing oder die Nutzung eines CRM-Systems (CRM = Customer Relationship Management) wie Hubspot. Diese Kosten werden monatlich abgerechnet.

 

Website-Hosting: Server & Sicherheit

Kosten für Server, Domain, Mailadressen, Spamschutz, SSL-Schutz.

Website Pflege: Content einpflegen & ändern (optional)

Personalkosten für die Erstellung/ Änderung im Backend, z.B. von Blogbeiträgen, Landingpages, Seiten.

Online-Marketing: Klicks & Website-Traffic (optional)

Eigenes Mediabudget, das direkt an die Anbieter z.B. Google oder Facebook geht und die Agenturkosten für die Einrichtung, Betreuung und das Reporting der Maßnahmen.

CRM-Software: Organisierung der Kundenpflege (optional)

Kosten für die Software, Agenturkosten für Einrichtung und Konfiguration, ggf. für Workshops zur Nutzung.

Fazit: Was kostet eine Website bei einer Agentur?

Du siehst: den Preis für eine Website bei einer Agentur kann man nicht einfach ermitteln. Wie beim Kauf einer Küche oder eines Autos kommt es bei der Berechnung der Kosten auf die Ausstattung, die Funktionen und die Stundensätze an.

Beachten solltest du in jedem Fall, dass nicht nur einmalige, sondern auch fortlaufende Kosten für die Website entstehen. Möchtest du dich zudem mit Online-Marketing im Netz bekannter machen, fallen auch hier Kosten an.

Als Agentur für professionelles WordPress-Webdesign beraten wir dich in einem kostenlosen Erstgespräch gerne persönlich näher zu deiner neuen Website. Kontaktiere uns über das Formular oder rufe uns unverbindlich an.

Wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

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